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Sommeranalyse 2009 des Europäischen Tourismusinstituts

Datum: 19.10.2009

Deutsches Reiseverhalten bei Sommerurlaub fast auf Vorjahresniveau



Frankfurt, den 19. Oktober 2009 – Das Europäische Tourismus Institut
(ETI) hat die Ergebnisse seiner Sommeranalyse 2009 bekannt gegeben. Die
Studie zeigt, dass der Sommerurlaub der Deutschen im Zeitraum von Juni
bis September weiterhin fester Bestandteil des Konsumverhaltens ist und
fast das Vorjahresniveau erreicht: So haben sich in diesem Jahr 42,3
Prozent der Deutschen einen Sommerurlaub geleistet (Vorjahr: 43,5
Prozent / Mindestaufenthalt von fünf Tagen). Bei der Befragung von
2.019 Personen wurde der Zeitraum der jeweiligen Sommerschulferien von
Juni 2009 bis September 2009 berücksichtigt.

„Unsere Studienergebnisse zeigen deutlich, dass trotz anhaltender
wirtschaftlicher Spannungen die Deutschen an ihrem Haupturlaub fest
halten. Einsparpotenzial sehen viele Reisende eher in der Wahl eines
günstigen Urlaubsziels oder bei den Ausgaben vor Ort“, so Prof. Dr.
Heinz-Dieter Quack, Geschäftsführer des ETI.

An der Spitze der zehn Top Urlaubsziele steht weiterhin Deutschland mit
31,9 Prozent (2008: 37,2 Prozent). Innerhalb Deutschlands führt
Mecklenburg-Vorpommern mit 26 Prozent die Beliebtheitsskala an. Auf
Platz zwei der führenden Urlaubsziele steht Italien mit 11,2 Prozent
(2008: 7,9 Prozent) gefolgt von Spanien mit 6,7 Prozent (2008: 6,3
Prozent), das sich vor Österreich mit 6,3 Prozent (2008: 6,6 Prozent)
wieder auf den dritten Rang vorschieben konnte.

Die weiteren Ziele im Überblick:



5.    Frankreich (2009: 5,3 Prozent / 2008: 5,3 Prozent)

6.    Kroatien (2009: 4,4 Prozent / 2008: 2,9 Prozent)

7.    Türkei (2009: 4,2 Prozent / 2008: 2,7 Prozent)

8.    Griechenland (2009: 3,5 Prozent / 2008: 2,1 Prozent)

9.    USA (2009: 2,8 Prozent / 2008: 1,6 Prozent)

10. Schweden (2009: 2,3 Prozent / 2008: 1,5 Prozent)



„Die Reisedauer der Deutschen ist dieses Jahr mit durchschnittlich 13,6
Tagen auch wieder leicht angestiegen, im Vergleich zu 12,6 Tagen im
Vorjahr“, so Prof. Dr. Quack. Vor allem bei den 8-14-tägigen Reisen war
ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen: Rund 53 Prozent der Deutschen
haben 2009 für einen ein- bis zweiwöchigen Urlaub ihre Koffer gepackt
(2008: 45 Prozent).

Dass die neuen Medien bei den Urlaubsvorbereitungen eine wachsende
Bedeutung spielen, zeigt sich an einem Rückgang der Buchungen über das
Reisebüro (2007 bis 2009 -4 Prozent) und einer gestiegenen Nutzung des
Internets (2007 bis 2009 +9 Prozent) für die Reiseplanung.

Für die diesjährige Sommeranalyse des ETI wurden 2.019 Personen,
repräsentativ für die Privathaushalte in Deutschland, befragt. Für die
Erhebung zum diesjährigen Sommerurlaub wurden die Schulferien im
jeweiligen Bundesland zwischen Juni bis September 2009 bei einem
Mindestaufenthalt von fünf Tagen berücksichtigt.



Über das ETI

Das Europäische Tourismus Institut (ETI) steht seit 1991 für
touristische Forschung und Beratung. In mehr als 400 Projekten hat das
Team Kunden im In- und Ausland erfolgreich beraten: Von
Neuausrichtungen von Urlaubsregionen, Wellness- und Erlebnisressorts
über Trendumfragen mit dem eigenen Marktforschungsstudio bis hin zu
Zertifizierungen der Servicequalität luxemburgischer Unternehmen.
Ferner hat das Europäische Tourismus Institut für Reisebüros und
Reiseveranstalter die Gütesiegel „Ausgezeichnetes Reisebüro“ und
„Ausgezeichneter Reiseveranstalter“ entwickelt. Das ETI erarbeitet
außerdem bis Mitte 2010 unter Geschäftsführer Prof. Dr. Heinz-Dieter
Quack eine wegweisende Studie zum Trendthema Wandern.




Ansprechpartner:

Europäisches Tourismus Institut GmbH

 

Dipl.-Volksw. Andreas Lorenz

Dipl.-Kfm. Cornelius Obier